Wenn unser Selbstbild zum Wunschbild werden soll

Es ist verrückt, was wir für ein Bild aufrechterhalten wollen. Ein Bild von uns. Möglichst ohne Fehler. Ohne Ängste. Zweifel. Rückschläge. Doch wir wissen selber, dass es nicht so ist. Dass wir nicht so sind. Und das ist völlig in Ordnung so.

 

Auch wenn wir uns unsere Fehler und `schlechte Seiten´ eingestehen, so wünschen wir uns meistens trotzdem diese nicht zu haben. So versuchen wir weiterhin dieses Wunschbild aufrechtzuerhalten. Dabei merken wir nicht, wen wir am meisten zu täuschen versuchen. Uns selber. Auch wenn uns das nie wirklich gelingen mag, so halten wir an diesem oberflächlichen Bild fest.

 

Die Folge: Wir werden diesem Bild nicht gerecht. Unser Wunschbild wird zum Selbstbild. Zumindest könnte man das meinen. Wird es jedoch nicht. Denn wir sind nicht ohne Fehler. Setzen nicht alles perfekt um. So wird unser Selbstbild zu etwas, was unserem Wunschbild nicht entspricht. Was nicht gut genug ist. So werden wir nicht gut genug. Ein sicherer Weg zum Unglücklichsein.

 

Der Ausweg? Zu leben, wie wir wirklich sind. Nicht versuchen ein Bild aufrechtzuerhalten. Fehler machen. Vor allem: sich Fehler auch eingestehen. Authentisch sein. Menschlich sein. Und überhaupt: sein.

In einer Welt voller Meinungen

Meinungen. Wir haben eine Meinung zu allem und alles. Ob es uns gefällt. Inwiefern Dinge zusammenpassen. Was man besser machen könnte. Ob es sich lohnt. Ob es interessant ist. Wir beurteilen und bilden uns eine Meinung.

 

Meistens denken wir uns auch nichts dabei. Es passiert einfach automatisch. So gehen wir durchs Leben. Wir erfahren, bewerten, teilen unsere Meinung. Doch muss das so sein? Können wir nicht einfach meinungslos bleiben? Etwas nicht bewerten. Es einfach nur wahrnehmen und erfahren. Wäre das nicht so viel einfacher?

 

Dann könnten wir einfach Dinge sein lassen. Müssten nicht ständig bewerten. Nicht ständig mit einer Meinung rumlaufen. Einfach mal komplett neutral zu einer Sache sein. Wie entspannt es doch wäre. Vor allem in einer Welt in der die meisten schon fast hoffnungslos überfordert sind. In der wir mit Informationen überschwemmt werden. In der wir uns mit so viel beschäftigen, was uns eigentlich unwichtig erscheint. So einfach und schön könnte es sein. Und in der Tat genau das ist es.

Es liegt an uns

Es liegt an uns, was wir spüren. Was wir fühlen. Wie wir reagieren. Nur wir sind dafür verantwortlich. Es ist unsere subjektive Wahrnehmung. So sind wir Schmied unseres eigenen Glücks sowie auch Leids.

 

Auf einem abstrakten Niveau lässt sich das verstehen. Doch so zu leben, gelingt den wenigsten. Jemandem, der zutiefst traurig ist, zu sagen, er sei selber für seine Gefühle verantwortlich, ist wohl nicht so hilfreich. Wie also gehen wir damit um? Schließlich wollen Philosophien und Konzepte nicht nur verstanden, sondern auch gelebt werden.

 

Meiner Erfahrung nach sollte man sich einfach nicht zu sehr versteifen. Nicht zu sehr an diesem Konzept hängen. Es geht nicht darum, die volle Kontrolle zu behalten. Immer total bewusst zu sein. Auch wenn es ein vages Ziel sein kann, so sollte es wohl nicht der Anfang sein. Satt also zu versuchen, sich einer Idee nach zu verhalten, könnten wir einfach praktisch anfangen.

 

Indem wir klein und einfach anfangen, machen wir es greifbar und erlebbar. Wir müssen nicht unsere Emotionen kontrollieren. Für viele ist das weder erstrebsam noch machbar. Stattdessen können wir einfach anfangen, unsere Aufmerksamkeit auf andere Dinge zu lenken. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Augenblick – dem Jetzt? Dabei geht es nicht darum, uns von negativen Emotionen abzulenken. Vielmehr gilt es zu spüren und erleben, was denn wirklich ist. Gelingt uns das, wenn auch nur ein wenig, so werden wir merken, dass wir immer weniger unseren Emotionen ausgesetzt sind. Dass es wirklich an uns liegt, was wir fühlen und wie wir handeln.

Wir denken wir wüssten

Wir denken wir wüssten. Täglich gehen wir durch die Welt mit all unseren Annahmen und Vermutungen. Wir meinen wir wüssten, was in unseren Mitmenschen vorgeht. Was sie denken. Wie sie sich fühlen. Was sie tun werde. Falls mal nicht, dann fragen wir einfach nach.

 

Doch was wissen wir schon? Eigentlich nichts. Oft wissen die jeweiligen Menschen nicht einmal selbst, wie es ihnen genau geht. Wie können wir da meinen, dass wir es wüssten? Sicherlich denken wir nicht, dass wir den kompletten Durchblick hätten. Dennoch meinen wir, andere Menschen einschätzen zu können. Vor allem jene mit denen wir viel Zeit verbringen. Doch ist das wirklich so? Ich denke eher nicht. Meistens wissen wir sehr wenig über das ‘Innenleben’ des anderen. Vor allem können wir nur sehr vage Voraussagen treffen, wie jemand reagieren wird. Wie er sich verhalten wird.

 

Sollten wir deswegen aufhören, uns in anderen hineinzuversetzen? Natürlich nicht. Empathie ist etwas so Wunderbares. Darauf sollten wir definitiv nicht verzichten. Manch einer könnte meinen, es sei sogar eines der menschlichsten Sachen überhaupt. Wie so oft ist es doch der Umgang mit den Dingen, die den großen Unterschied machen. Wir können mitfühlen, uns in jemanden hineinversetzen und uns trotzdem bewusst sein, dass wir nicht das Ganze sehen. Dass wir nicht alles verstehen. Dass wir immer wieder auf unsere subjektive Wahrnehmung begrenzt sind.

Konzentrierst du dich auf das Richtige?

Vieles mag einen großen Einfluss auf unser Erleben und unser Wohlbefinden haben. Doch eine Sache spielt eine besonders große Rolle: Unsere Fähigkeit zu unterscheiden, worauf wir einen Einfluss haben, worauf nicht und dementsprechend zu handeln.

 

Es ist verrückt, wie viel Zeit und Energie wir Menschen mit Sachen verbringen, auf die wir absolut keinen Einfluss haben. Wir regen uns über vieles auf. Versuchen Dinge zu ändern. Hoffen, dass etwas bestimmtes passieren wird. Oftmals konzentrieren wir uns dabei auch Sachen, die wir nicht beeinflussen können. Dabei wäre es doch so viel besser, sich darauf zu konzentrieren, worauf man einen Einfluss hat.

 

Nehmen wir an du steckst im Stau. Sicherlich nicht das schönste Erlebnis. Doch anstatt dich zu beschweren, dass du nicht vorankommst, solltest du dich lieber darauf konzentrieren, was du beeinflussen kannst. Du stehst im Stau. Akzeptiere die Situation. Was kannst du beeinflussen? Du kannst sicherlich nicht all die anderen Autos verschwinden lassen. Wahrscheinlich kannst du auch nicht beeinflussen, dass du schneller vorankommst. Vielleicht kommst du sogar zu spät zu einem Termin. Dich darüber aufzuregen, bringt niemanden weiter.

 

Stattdessen kannst du schauen, was du beeinflussen kannst. Vielleicht kannst du einen Umweg fahren. Vielleicht aber auch nicht. Dann kannst du das beste aus dieser Erfahrung machen. Dir einen Podcast anhören. Dich mit deinen Mitfahrern unterhalten. Einfach mal den Moment alleine im Auto als eine Zeit der Ruhe und Stille genießen. Es liegt an dir. Es ist deine Entscheidung.

 

Anstatt einfach irgendwie durch die Welt zu laufen, sollten wir uns immer bewusst werden, was in unserem Einflussbereich liegt. Schnell wird uns dann bewusst, wie wenig wir eigentlich wirklich beeinflussen können. Wie wenig Macht wir wirklich haben. Wir können unser Denken und unser Tun beeinflussen. Viel mehr nicht. Und selbst das klappt oft nicht so wirklich.

 

Konzentrieren wir uns auf die beeinflussbaren Dinge, kann sich unser Erleben schnell ändern. Es geht gar nicht nur um das verschwendete Potenzial. All die kostbare Zeit und Energie, die wir für etwas anderes verwenden könnten. Unser Erleben ändert sich zum Positiven. Wir übernehmen die Kontrolle. Wir werden aktiv. Gleichzeitig lassen wir sein. Sind passiv. Versuchen nicht zwanghaft Unkontrollierbares zu kontrollieren. Welch erstrebenswerter und befriedigender Zustand.

Nimm dir trotzdem Zeit für dich

“Nur für eine kurze Zeit.” Und schon ist es zum Alltag geworden. Kennst du das? Du legst all deinen Fokus auf diese eine Sache. Sagst dir, dass es nur für eine kurze Übergangszeit so ist. 6 Wochen später ist es so normal, dass du kaum noch weißt, wie es davor war.

So geht es mir zumindest gerade. Bei Perspektive Gesundheit ist momentan viel los und es gibt einiges zu erledigen. Daher habe ich mich stark darauf konzentriert, diese Themen voranzubringen. Andere Themen sind dabei etwas auf der Strecke geblieben. Natürlich habe ich mir gesagt, dass es nur für kurze Zeit so sein würde.

Jetzt nach über 2 Monaten merke ich, dass ich ewig so weitermachen könnte. Dabei merke ich jedoch auch, dass es mir nicht guttut. Dass ich nicht genügend Ausgleich habe. Sicherlich macht es mir richtig Spaß und ich arbeite sehr gerne an diesen Projekten. Trotzdem merke ich, dass körperlich etwas fehlt.

Wenn wir nicht aufpassen, werden Dinge schnell zur Gewohnheit. Fangen wir erstmal an, zu viel zu arbeiten, wird es schnell völlig normal. Irgendwie scheint dies besonders schnell bei Gewohnheiten zu gehen, die wir eigentlich nicht annehmen wollen. Doch auch hier liegt es wieder an uns, unser Leben aktiv zu gestalten.

Gehen wir einfach mal einen Schritt zurück. Betrachten unser Leben mit etwas Abstand. Dann merken wir schnell, dass wir ein paar Dinge anders gestalten sollten. Dass wir uns oft etwas mehr Zeit für uns selber nehmen sollten. Wie so oft ist die Erkenntnis jedoch nur der Anfang. Was folgen muss, ist die Umsetzung.

Dafür halte ich ein geeignetes System für überaus hilfreich. Wenn wir uns Struktur schaffen, die uns unterstützt. Geeignete Gewohnheiten bieten sich da an. Eine kleine Morgenroutine. Einen Rahmen, der uns etwas Halt gibt. Der dafür sorgt, dass wir von unseren ungünstigen Gewohnheiten weg kommen. So können wir dann auch weiterhin an unseren wichtigen Projekten arbeiten und es geht uns trotzdem auch langfristig gut.

Wie fängt man erneut an? Ganz einfach: Du fängst einfach wieder an.

Wie nimmt man eine Gewohnheit wieder auf? Wie fängt man wieder an? Indem du einfach wieder anfängst. So simpel ist es.

Es geht dann nicht darum etwas gut zu tun. Sondern einfach nur darum es überhaupt zu tun. Alles ist dabei wohl besser als überhaupt nicht. Einfach in die richtige Richtung bewegen. Hauptsache ein kleines Stückchen.

So schnell kann es dann passieren, dass wir keine Lust haben. Dass wir meinen, uns erst wieder vorbereiten zu müssen. Dass wir es verlernt haben. Ignoriere diese Gedanken. Fang einfach wieder an. Gehe diesen absolut winzigen Schritt. Aber mache wenigstens ein bisschen.

Lass es dein Werk des Tages sein und konzentriere dich wieder auf andere Dinge. Am nächsten Tag tust du dann noch ein winziges bisschen mehr.

Wollen wir eine Gewohnheit wieder aufnehmen oder gar eine neue bilden, ist die Häufigkeit mit der wir etwas tun entscheidend. Sicherlich ist die Häufigkeit nicht der alleinige Faktor, aber doch ein überaus wichtiger. Daher sollten wir möglichst oft die neue gewünschte Verhaltensweise auch wirklich tun und nicht nur darüber nachdenken.

Oft wird das alles andere als einfach sein. Dir werden jede Menge Argumente einfallen, warum du es jetzt nicht tun solltest. Nicht tun kannst. Tu es trotzdem. Nimm dir die wenigen Minuten. Dann steigere dich langsam. Ehe du dich versiehst, passiert es dann ganz automatisch. Dann können wir uns wieder Gedanken darüber machen, wie wir unser Handeln bewusster wahrnehmen.

Wir brauchen den Ausgleich

Die letzten 2 Wochen habe ich so fokussiert und durchgehend an der Akademie PG gearbeitet, wie noch nie in meinem Leben an irgendetwas zuvor. Nie hätte ich mir nicht mal wirklich vorstellen können, so lange zu arbeiten. Und dann auch noch nur an einer Sache.

 

Denn so erfüllend etwas auch sein mag, wir brauchen den Ausgleich. Nur eine Sache geht einfach nicht. Das ist wohl mit allem im Leben so. Halten wir nur an einer einzigen Sache fest, so wird es uns wohlmöglich krankmachen.

 

Auch ich merke schon, dass mit der Ausgleich fehlt. Nicht, dass ich keine Lust mehr hätte, an meinem Projekt zu arbeiten. Alleine rein körperlich kann ich spüren, dass ich mich zu einseitig verhalte. Die kurzen Momente, in denen ich für Ausgleich zu sorgen versuche, reichen bei weitem nicht.

 

Ebenso auf der mentalen Ebene fehlt es an vielseitiger Beschäftigung. Sicherlich kann ich nicht sagen, dass ich nur monotone Arbeit verrichte. Schließlich muss ich mir immer wieder neue Konzepte überlegen. Weitere Funktionen einbauen. Schauen, wie potenzielle Mitglieder noch besser unterstützt werden könnten.

 

Dennoch kommt es mir so vor, als wäre es empfehlenswert auch noch weitere Inputs zu bekommen. Sich nicht zu sehr nur mit einer einzigen Sache auseinanderzusetzen.

 

Mir scheint es, als wäre das überall im Leben so. Ernähren wir uns nur von einem einzigen Lebensmittel, auch wenn es unser liebstes ist, so wird es uns wohl schnell nicht mehr schmecken. Unseren Nährstoffbedarf wohl auch nicht decken.

 

Haben wir mit nur einem einzigen Menschen Kontakt, so kann uns das auch schnell nicht gut bekommen. Für Extreme sind wir Menschen einfach nicht gedacht. Wir erfahren eine duale Welt und sollten dem auch gerecht werden.

 

Für eine kurze Zeit können wir ausschlagen. Ins Extreme gehen. Uns nur auf eine Sache konzentrieren. Doch langfristig wird das auf uns zurückfallen. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Entscheidungen bewusst fällen. Bewusst ins Extreme gehen. Auch wieder bewusst zurückgehen. Uns wieder anderen Themen, anderen Dingen widmen.

Eine 60+-Stunden-Woche ist nicht gesund. Bis du selber so viel arbeitest.

Ich habe mich immer gewundert, warum Menschen so viel arbeiten. Einige davon haben ambitionierte Ziele. Einige mögen ihre Arbeit so sehr, dass es ihnen gar nicht als Arbeit vorkommt. Andere wissen wahrscheinlich einfach nichts besseres mit ihrer Zeit anzufangen.

 

Viel Arbeit schön und gut. Doch 60 Stunden und mehr pro Woche? Wo bleibt da der Ausgleich? Meistens auf der Strecke.

 

Ich verstehe, wieso es Menschen gibt, so viel arbeiten. Die Motive sind vielfältig. Doch irgendwie konnte ich mir nie vorstellen, selber so viel zu arbeiten. Schließlich gibt es zu viele andere schöne Dinge im Leben.

 

Bis jetzt. Diese Woche habe ich wohl über 70 Stunden gearbeitet. 8 Stunden schlafen. Morgens 30 min für mich. Zwischendurch mal etwas essen. Kurz raus, Sonne und frische Luft genießen. Wenn es gut lief auch noch ein wenig Sport. Die restliche Zeit arbeiten. Dann ab ins Bett.

 

Für mich ist dies definitiv kein Dauerzustand. Für gesund halte ich es definitiv nicht. Mir fehlt in vielen Punkten der Ausgleich. Einiges bleibt auf der Strecke. Und doch mache ich es freiwillig. Ich stehe morgens mit einem Lächeln auf und freue mich weiter an meinem Projekt arbeiten zu können.

 

Momentan lebe ich dieses Projekt. Viel mehr gibt es nicht. Woran ich arbeite? Perspektive Gesundheit wird ausgebaut. Wir schaffen eine Möglichkeit, um Menschen auch wirklich nachhaltig zu unterstützen: Die Akademie Perspektive Gesundheit.

 

Es ist definitiv eine neue Erfahrung für mich, so viel zu arbeiten. Und wieder mal kann ich selber erfahren, wie groß der Unterschied ist, mit welcher Einstellung wir etwas machen. Unser Mindset macht meistens den Unterschied.

 

Im Prinzip war dies immer ein Ziel von mir. Arbeit sollte sich nicht wie Arbeit anfühlen. Wenn ich darüber nachdenke, kann ich sagen: Ich habe mein Ziel erreicht. All das würde ich auch machen, wenn ich kein Geld dafür bekommen würde.

 

Ich glaube an Perspektive Gesundheit. Das Netzwerk. Ich glaube daran, dass wir etwas verändern können. So viele Menschen unterstützen können. Unterstützen können ein gesünderes, selbstbestimmteres und glücklicheres Leben zu führen.

 

Jeden Tag gehen wir einen kleinen Schritt weiter in diese Richtung.

Hindernisse gilt es nicht immer zu überwinden. Herumzunavigieren ist manchmal zielführender.

Es ist unglaublich wichtig, beharrlich sein. Durchzuhalten. Nicht sofort aufzugeben. Nur weil ein Wider stand entsteht.

Immer weiter zu machen. Sein Ziel nicht vor den Augen zu verlieren. Seinem Traum nachzujagen. Ihn langsam zu reagieren. Dieses Durchhaltevermögen ist unglaublich wichtig. Doch oft verstehen wir völlig falsch, was das bedeutet.

Oft meinen wir immer weitermachen zu sollen, wenn ein Widerstand entsteht. Sich nicht kleinkriegen zu lassen, sondern weiterzumachen. Doch genau darum sollte es nicht gehen.

Wir sollten nicht blindlings immer weitermachen. Fortführen, was auch immer geschieht. Denn so werden wir enorm unflexibel. Enorm unkreativ.

Wir wollen etwas. Wir sehen einen Weg. Diesen wollen wir gehen. Doch dann kommt dieses Hindernis.

Nun könnten wir ewig versuchen, dieses Hindernis zu überwinden. Vielleicht gelingt es uns auch. Darum sollten wir sicherlich nicht zu schnell aufgeben. Aber von Aufgeben spricht auch niemand. Denn vielleicht gelingt es uns nicht, dieses Hindernis zu überwinden. Dann müssen wir uns einen anderen Weg zu unserem Ziel suchen.

Also anstatt so energisch an unserem ursprünglichen Weg festzuhalten, sondern wir immer offen für neue Optionen sein. Auf dem Weg ergeben sie vielleicht viel bessere Möglichkeiten. Widerstände gilt es also nicht immer zu überwinden. Manchmal gilt es um sie herumzunavigieren. Sie als willkommene Zeichen zu sehen.

Es gibt immer andere Möglichkeiten an dein Ziel zu kommen. Du musst nur für sie offen sein.

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