(K)ein Jahresrückblick

2017.

 

Wieder ein Jahr rum.

Wieder ein einmal so schnell.

Dabei meine ich es nicht, wie man es so oft zu hören bekommt: “Die Zeit vergeht so verdammt schnell!” Gar nicht. Dieses … ähm letztes Jahr ist einfach so verdammt viel passiert.

 

Ich weiß noch genau, wie ich mich im Anfang März mit meiner Schwester auf den Weg zum Flughafen gemacht habe. Jeweils mit einem großen Wanderrucksack bepackt, haben wir uns für einen Monat auf die Azoren aufgemacht. Die erste Reise überhaupt mit meiner Schwester alleine. Die längste Zeit, die ich jemals unterwegs war.

 

Vor allem habe ich eins bei dieser Reise gelernt: Du weißt niemals, wie sich etwas entwickelt und wie etwas ist, bevor du es tust. Selbst deine Meinung, Einstellung und du selber verändern sich in Maßen, die du vorher nur schlecht vorhersehen kannst.

 

Anfang Mai habe ich dann dieses kleine Projekt hier – meinen Blog – gestartet.

 

Bin ich gerade dabei, einen mini Jahresrückblick zu schreiben? Schaut so aus. Ich dachte mir, ich nehme einen kleinen Fleck meiner Seite – Simons Welt – nur für mich und schreibe dort meine Gedanken auf. Was mich bewegt, durch den Kopf geht und ich gerade so mache. Whatever.

 

Anfang Mai ging mein Blog, meine Website online. Seitdem habe ich mehr oder weniger regelmäßig Blogartikel veröffentlicht. Doch so wirklich eine Gestalt – was das alles hier genau ist – hat es noch nicht. Genau wie ich bin ich momentan kontinuierlich im Wandel. Ständig dabei sich zu verändern und herauszufinden, wer ich eigentlich sein will. Was ich machen will.

 

Nicht ganz unschuldig dabei ist sicherlich auch meine Freundin Jasmin, die ich Anfang Mai kennengelernt habe. So stellt einen jede Beziehung immer wieder vor Herausforderungen und gibt einem die Chance – sofern man sich darauf einlässt -, selber zu wachsen und sich zu verändern.

 

Mit Jasmin ging es dann im August auch gleich für einen Monat nach Island. Wieder mit dem Zelt und ohne genauen Plan, was wir unternehmen. Wieder – nicht wirklich verwunderlich – hat die Reise so viel mit mir getan. Mir so viel gegeben.

 

Da fällt mir ein, im Januar war ich ja auch noch mit einem Freund in Venedig. Und meinen Podcast habe ich ja auch noch – relativ spontan – vor 2 Wochen begonnen. Aber ich will gar nicht mehr so viel über das vergangene Jahr – 2016 – nachdenken.

Viel mehr steht ein neues Jahr – 2017 – an. Und auch wenn es letztendlich nichts anderes ist, als eine andere Ziffer ganz am Ende des Datums. Nichts weiter als nur ein weiterer Wechsel von einem Tag zum nächsten. So wie an den restlichen 364 Tage. Und doch ist es ein guter Anlass kurz innezuhalten. Alles in sich aufzunehmen. Vieles abzugeben. Im alten Jahr zu lassen. Und voller Kraft und Freude ins neue Jahr zu starten.

 

Aber erst mal gehts um die wichtigen Dinge: Ich habe Hunger.

Ach ja. Frohes Neues!