Reduzierung auf das Wesentliche ist die Antwort auf die ständige Informationsflut

In letzter Zeit beschäftigt mich wieder vermehrt die Idee vom Minimalismus. Sein Leben auf das zu reduzieren, was man wirklich in seinem Leben haben will. Weniger Besitz. Weniger Tun. Weniger Input. Dafür mehr Leben. Guter Deal.

 

Es ist sicherlich ein langsamer Prozess, den man meistens durchgeht. Sich erst mit der Idee anfreunden. Und dann kontinuierlich umsetzen. Nicht möglichst wenig. Stattdessen bewusst auf die schönen Dinge fokussieren und reduzieren.

 

Und teilweise ist es nicht einfach. So vieles ist genau dafür gemacht, dass du es in dein Leben lässt. Dass du es haben und benutzen willst. Dass du es konsumieren sollst. Social Media ist da wohl das Paradebeispiel.

 

In nächster Zeit möchte ich vor allem mit jeglichem Input sehr bewusst umgehen. Das bezieht sich vor allem auf Informationen sowie materielle Dinge.

 

In Bezug auf Informationen heißt das für mich, immer zuvor bewusst entscheiden, ob und was ich konsumieren möchte. Nur bestimmte Blogartikel, Bücher und Podcasts. Social Media so weit reduzieren, wie es geht. Möglichst nur noch als Messanger und zum Posten benutzen.

 

In materieller Hinsicht möchte ich meinen Input auch auf das Wesentliche reduzieren. Im Februar möchte ich daher nichts kaufen, was ich nicht unbedingt brauche. Das heißt vor allem nichts, was in meinem Leben bleibt. Essen usw. ist natürlich erlaubt. Aber halt keine Dinge. Falls etwas kaputt gehen sollte, was ich alltäglich benötige bzw. nicht missen möchte, wird es auch ersetzt. Aber keine neuen Anschaffungen.

 

Ich bin gespannt, wie das läuft. Hoffentlich deutlich entspannter. Fällt erst mal einiges weg, so kann man sich mehr auf andere Sachen fokussieren. Da es keine Option mehr ist, schafft es wieder Platz im Kopf. Man wird freier. Fühlt sich freier. Leichter. Und das einfach in dem man bewusst auf Sachen verzichtet. Fast schon zu einfach, oder?