Gib, so wird dir gegeben.

Ich wurde mal gefragt: „Simon, warum machst du das? Mit deinem Podcast stellst du doch eher die anderen ins Rampenlicht, aber von dir selber zeigst du eher kaum etwas.“

 

Und da ist einiges dran. Doch ich glaube daran, dass man manchmal erst geben muss, bevor man selber erhalten kann. Das dies auch so in der Bibel und wahrscheinlich jeder anderen religion so vorkommt, muss ich nicht erwähnen, oder?

 

Gestern las ich dann folgende Nachricht:

 

„… ich finde das klingt alles ganz wunderbar und ich habe in jedem Fall Lust dabei zu sein ;o) Danke für dein Vertrauen und deine Anfrage. Und herzlichen Glückwunsch für die schöne Idee und deine Tatkraft!!

Übrigens bekomme ich immer wieder positives Feedback zum Podcast aus verschiedenen Ecken…ich staune immer wieder, wie das doch vereinzelte erreicht. Einen neuen Klienten habe ich durch den Podcast auch bekommen. Ich danke dir! …“

 

Es ist ein schönes Gefühl, dass mein Podcast nicht nur den Zuhörern hilft, sondern auch meinen Gesprächspartnern selbst.

 

Dass Geben und Nehmen zusammengehört, ’weiß’ eigentlich jeder. Doch handelt auch jeder so?

 

Ich zumindest habe gelegentlich noch Schwierigkeiten, einfach zu geben. Vor allem ohne Bedingungen. Ohne Erwartungen, dass etwas zurückkommt. Dabei ist es eigentlich so simple. Vor allem: so wichtig. So bereichernd.

 

Ich übe mich daran. In meinem Tempo. Auf meine Art. Vielleicht ist es sogar eine (Lebens-) Aufgabe von mir.

 

Letztendlich gilt es auch diesem Lebensprinzip gerecht zu werden. Wir haben also mal wieder selber die Wahl. Nicht ‚ob‘ sondern ‚wie‘. Freiwillig oder unfreiwillig. Anders ausgedrückt: ‚Gebe oder dir wird genommen’.

 

Dies führt uns weiter zu einem anderen wichtigen Aspekt: Wie viel gibst du dir selber? Verausgabst du dich und gibst alles von dir fort — um anderen zu helfen? Meinst du, es ist sinnvoll sein letztes Korn wegzugeben, ohne Reserven für die nächste Ernte zu haben?

 

Gib. Nur nicht alles, sonst gibt es nichts mehr zu geben.

Oder was geben kann.

 

Ich lass dich mit folgender Frage alleine:

 

Welche 1 Sache kannst du heute tun, damit es dir besser geht und was kannst du tun, damit es einer anderen Person besser geht? Tue es.