Du musst nicht alles können.

Kennst du diese Momente? Wenn plötzlich die Erkenntnis kommt. Ein Gedanke tief aus deinem Unterbewusstsein aufsteigt.

 

Auf einmal wirkt es so naheliegend. So offensichtlich. So als hätte es nie eine andere Option gegeben.

 

Solch einen Moment hatte ich gestern. Als ich gleich 2 Mal ein wundervolles Feedback auf meine letzte Nachricht bekam.

 

Mir wurde bewusst, dass ich nicht alles so machen muss, wie ich denke, dass es gemacht werden muss. So habe ich zum Beispiel immer gedacht, bei Instagram Bilder zu posten müssen. Schließlich lebt die Plattform davon. Doch genau das hat mich davon abgehalten, überhaupt zu posten.

 

Ist das nicht schade? Warum lassen wir uns von solchen Dingen einschränken?

 

Ich spreche gar nicht mal davon, was wir denken, was andere Menschen von uns und über unser Tun denken. Viel mehr meine ich, dass wir uns selber einschränken, indem wir annehmen, etwas müsste auf eine bestimmte Weise getan werden.

 

In vielen Fällen werden wir es so nicht gut können. Schließlich können wir nicht in allem gut sein. Nun können wir probieren, darin besser zu werden, es ganz sein zu lassen oder aber wir entledigen uns unser eigenen Erwartungen und machen uns auf unsere Art.

 

In vielen Bereichen wie Kunst und Fashion ist das schon selbstverständlich. Aber in vielen Bereichen unseres Alltags nicht.

 

Wenn du nächstes Mal etwas tun sollst oder willst, worin du nicht gut bist, frag dich: Musst du es wirklich auf diese Art machen? Gibt es nicht vielleicht eine andere Möglichkeit, die für dich natürlicher und authentischer ist?

 

Und ja, es gibt Gründe, warum unzählige Menschen es auf diese eine Art und Weise tun. Vielleicht funktioniert es so am besten? Doch das heißt nicht, dass du es auch so tun musst. Vielleicht funktioniert es so einfach nicht für dich. Dann wirst du daran halt nicht der oder die Beste. Das ist ok.

 

Es wird so oft gesagt, du sollst die beste Version von dir werden. Doch solltest du es dann nicht auf deine Art und Weise versuchen?

 

Letztendlich geht es doch erstmal darum, ob es dir so gefällt. Ob du Spaß daran hast. Dann kannst du schauen, ob es noch andere Menschen gibt, die sich damit identifizieren können. Und auf einmal seit ihr eine ganze Gruppe, die es anders — und trotzdem gut — macht. Oder halt auch nicht. Schließlich können wir nicht in allem gut sein.