Wieder Mal kurz gefastet

Wenn wir über Gesundheit sprechen, geht oft darum, was wir alles tun. Was wir tun können. Was wir tun sollten. Doch genauso ist es wichtig, was wir nicht tun. Zum Beispiel zu fasten.

 

Nach meinem letzten kurzen Fastenversuch hatte ich mir vorgenommen, regelmäßig kurze Fastenintervalle einzulegen. 1 Mal im Monat 3 Tage. Das ist nicht zu lange, um den Körper irgendwie stark zu belastet. Trotzdem kann ich von einigen positiven Effekten profitieren. Zusätzlich zum täglichen intermittierendem Fasten natürlich.

 

Nach meiner letzten Erfahrung wollte ich unbedingt Saftfasten ausprobieren. Ich dachte mir, dass ich durch die täglichen Nährstoffe gefühlt deutlich mehr Energie haben müsste. Gedacht, getan. Und in der Tat war es auch so.

 

Eigentlich ist es ja nicht unbedingt Sinn der Sache zu schauen, wie man möglichst viel Energie beim Fasten hat. Schließlich soll man ja nicht einfach so weiter machen. Fasten auch mit einem Rückzug — einer Besinnung — zu verbinden, ist mehr als sinnvoll.

 

Ich muss gestehen, dass ich dies nur bedingt getan habe. Momentan bin ich in einer Phase meines Lebens, in der ich recht viel an mir und meinen Projekten arbeite. Ich in meiner Arbeit aufgehe. Da fällt es mir sehr schwer, mich für einige Tage komplett rauszunehmen. Damit lasse ich mir ein großes Potenzial des Fastens entgehen.

 

Dies habe ich auch gemerkt. Dies mag auch mit der Grund sein, warum ich diesmal nach dem 2. Tag beschlossen habe, frühzeitig das Fasten zu beenden. Also waren es doch nur 2 statt 3 Tage Fastenzeit.

 

Ich habe einfach gefühlt, dass ich mich nicht voll drauf einlassen kann. Ich vor allem am nächsten Tag wieder viel machen möchte. Also warum unbedingt am Vorhaben so starr festhalten. Ob 2 oder 3 Tage macht wahrscheinlich nicht den riesigen Unterschied. Vor allem war es auch keine Fastenkur oder Ähnliches.

 

Auf jeden Fall habe ich wieder einiges gelernt. Und es wird auf jeden fall ein nächstes Mal geben. Vor allem das Saftfasten hat mir sehr gut gefallen. Jeden Tag etwas frischen, selbst gepressten Saft — 250 – 400 ml — zu trinken, hat für mich einen großen Unterschied gemacht. Am besten möglichst viel Gemüse und nur einen kleinen Obstanteil.

 

Ich bin also wieder eine Erfahrung reicher. Nächstes Mal werde ich mich mental etwas besser darauf einstellen. Schließlich sind 3 Tage wirklich nicht viel. Und 3 Tage Besinnung, Regeneration, Reinigung im Monat schadet sicherlich niemandem.