Bin ich bescheiden?

Ich rede nicht viel über meine Resultate oder sogar was ich alles so mache. Doch woran liegt das? Bin ich nicht stolz auf das, was ich tue? Warum teile ich so wenig, was ich getan habe und tue?

 

Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Es ist jedoch interessant zu beobachten. Vielleicht denke ich innerlich, dass ich es immer noch viel besser machen könnte. Dass es nicht erzählenswert sei. Es nicht gut genug sei. Vielleicht bin ich mit meinen Ergebnissen selber nicht zufrieden. Bin ich zu selbstkritisch?

 

Denn eigentlich weiß ich, dass ich vieles sehr gut mache. Ich gebe mir Mühe. Investiere viel Zeit und Energie in meine Taten. Bekomme gutes Feedback. Sehe, dass ich Menschen unterstütze.

 

Vielleicht bin ich auch einfach nur zurückhalten. Möchte nicht mit meinen Taten posaunen. Wer sich dafür interessiert, kann sie sich selber anschauen. Gut verpacken tue ich jedenfalls nicht viel. Ja verkaufen tu ich mich wohl eher schlecht. Doch das ist in Ordnung.

 

Doch ist es das? Enthalte ich vielen Menschen nicht einiges vor? Schließlich könnte es ihnen weiterhelfen. So zum Beispiel mein Buch: ‘Gesund in der Komfortzone – 50 Gewohnheiten für ein außergewöhnliches Leben’. So wirklich dafür geworben habe ich nicht. Auch wenn ich denke, dass es viele Menschen weiterbringen würde. Ich bin überzeugt, dass es vielen eine Unterstützung sein würde.

 

Was fange ich nun mit der Erkenntnis an? Ich sollte tief in mich gehen. Schauen, was mich davon abhält, mich zu ‘verkaufen’. Warum ich nicht so gerne über meine Projekte spreche. Es einfach mehr tun. Von mir auch mehr darüber sprechen. Keinem etwas aufschwatzen wollen. Stattdessen erzählen, was mich begeistert.

 

So oft halten uns verschiedene Dinge davon ab, etwas zu tun. Meistens läuft es unbewusst ab. Wir können erkunden, was dahinter liegt. Warum wir so agieren. Wir können aber auch einfach bewusst ins Handeln kommen. Nicht wissen warum. Nicht zu viel überlegen. Einfach tun. Beides in Verbindung ist wohl eine gute Strategie.