Perspektive

Die Perspektive ändert alles.

 

Es ist verrückt, wie wir durchs Leben gehen.

 

Ständig vergleichen wir uns mit allem und jedem.

 

Schauen, was wir nicht haben. Nicht tun können. Nicht sind.

 

Und ich kann es niemandem verübeln. Ist es nicht das, was wir Menschen tun? Vergleichen.

 

Doch ist es nicht auch das, was uns Menschen unglücklich macht?

 

Und wir wissen es. Und trotzdem tun wir es.

 

Also lasst uns damit einfach aufhören.

 

Denn Perspektiven ändern alles.

 

Reicher Mann und armer Mann standen da und sah`n sich an.
Da sagt der Arme bleich:
’Wär ich nicht arm,
wärst du nicht reich.’

— Berthold Brecht

 

 

Wo fangen wir an? Na dort, wo wir aufhören. Bei unserem Leben.

 

Wir fangen an, zu reflektieren. Zu hinterfragen. Dinge in Perspektive zu setzen.

 

Was ist es wirklich, was wir wollen? Was ist es wirklich, was wir brauchen? Was ist es wirklich, womit wir unsere wenige Zeit verbringen möchten?

 

Ist es nicht verrückt, was wir alles als selbstverständlich ansehen? Deren Wert uns erst bewusst wird, sobald wir es missen. Gehört es zur Natur des Menschen, — als Kollektiv — diese Fehler immer und immer wieder zu machen?

 

Wollen wir uns wirklich unserer eigener Gesundheit berauben? Unserer eigenen Lebensqualität? Für … ja für was eigentlich?

 

Sollten wir nicht dankbar sein, was wir bereits haben? Es wertschätzen und wertschätzend damit umgehen? Wenn schon nicht für andere dann vielleicht für uns selber?

 

Ich wünsche mir, wir würden öfter andere Perspektiven betrachten. Uns fragen, wie wir wohl mit 70 über unser jetziges Verhalten denken würden. Uns fragen, wie es unserem Gegenüber wohl geht. Uns fragen: Warum eigentlich und warum nicht?