Der einfachste Weg, seine Sachen zu organisieren

Es gibt viele Wege, seine Sachen zu organisieren. Mit der Zeit haben sich verschiedene Methoden bewährt. Doch es gibt einen Weg, der am einfachsten ist: Die meisten seiner Sachen loszuwerden.

Wenn wir weniger haben, müssen wir auch weniger organisieren. Das ist offensichtlich. Gleichzeitig übersehen wir diese Option oft. Wir versuchen alles mögliche zu managen. Unsere Zeit. Mitarbeiter. Aktivitäten. Dinge. Aufgaben.

Wir können uns jedoch erstmal fragen, was wir eigentlich wirklich wollen. Dann können wir uns fragen, was wir dafür brauchen. Was wir in unserem Leben haben wollen. Alles andere können wir loswerden.

Möglichkeiten zur eigenen Fortbildung

Es gibt unzählige Möglichkeiten, um sich selbst fortzubilden. Wir müssen nicht zur Schule gehen, um etwas zu lernen. Wir müssen keine riesigen Summen für unsere Bildung investieren. Wir haben unglaublich tolle Möglichkeiten, nahezu alles zu lernen, was wir wollen.

Hier sind einige Anregungen:

  • Bücher
  • Podcasts
  • YouTube Tutorials
  • TED Talks
  • Online Kurse
  • Ausbildungen und Fortbildungen
  • Hochschulkurse
  • Leute interviewen
  • Praktika
  • Webinare, Workshops & Vorträge
  • Einfach etwas machen und ausprobieren

Wir haben unzählige Möglichkeiten. Wir müssen sie nur nutzen.

Das Bedürfnis nach bedeutungsvoller Arbeit

Bedeutungsvolle Arbeit war schon immer wichtig. Doch lange Zeit hatte sie keine vordergründige Bedeutung. Kein Wunder, wenn du dich darum sorgen musst, ob du genügend Essen und einen Platz zum Schlafen hast.

Doch wir Leben in einer Zeit in der bei immer mehr Menschen die Grundbedürfnisse gestillt sind. In der sich immer weniger Menschen um die nötigen Dinge Gedanken machen müssen.

Wenn ein Mensch ein gewisses Maß an Wohlstand erlangt, wird schnell die Wichtigkeit von Sinn und Bedeutung klar.

Dann geht es immer weniger darum, noch mehr Wohlstand zu erlangen. Stattdessen wird es immer wichtiger, was wir tun und wie wir es tun. Wir wollen nicht einfach nur eine Arbeit für unseren Lebensunterhalten. Wir wollen Bedeutung in unserer Arbeit spüren.

Handeln erfordert Priorisieren

Wenn du dich zwischen mehreren Optionen nicht entscheiden kannst, werde aktiv und handle. Überwinde dauerhaftes Analysieren.

Wenn du handelst, musst du zuvor einige Prioritäten gesetzt haben. Du kannst nicht alles gleichzeitig machen.

Wenn du nur eine Sache gleichzeitig tust, zwingst du dich, eine Priorität zu setzen. So erkennst du schnell, was dir am wichtigsten ist.

Wenn du dich nicht entscheiden kannst, stell dir vor, jemand hält dir eine Pistole an den Kopf und zwingt dich. Es ist unglaublich, wie schnell sich unsere Perspektive ändern kann. Auf einmal können wir ganz schnell eine Entscheidung treffen.

Wenn du nicht die richtige Entscheidung triffst, wird die Welt in den allermeisten Fällen nicht untergehen. Lerne und mache es das nächste Mal besser.

Ist Work-Life-Balance erstrebenswert?

Auf den ersten Blick ist eine gute Work-Life-Balance erstrebenswert. Unser Privatleben und Karriere im Einklang. Doch wollen wir das wirklich? Ist das Konzept ein guter Ansatz?

Wenn wir uns auf die Idee der Work-Life-Balance einlassen, wird unser Leben auf einmal binär. Es gibt Arbeit und unser Leben. Diese künstliche Trennung kommt mit einer guten Intention: Unsere Arbeit soll keinen zu großen Bereich unseres Lebens ausfüllen.

Doch diese künstliche Trennung schafft auch gleichzeitig Probleme. Sollte es nicht darum gehen, in unserem Leben inkl. unserer Arbeit Einklang und Erfüllung zu haben? Unsere Arbeit als einen Bereich unseres Lebens zu sehen? Geht es also eigentlich um Life-Balance?

Und auch hier kann uns das Wort Balance einen Streich spielen. Bei Life-Balance geht es nicht darum, jedem Bereich seines Lebens gleichmäßig viel Raum und Zeit zu geben. Stattdessen geht es um bewusste Imbalance. Wir können eine Life-Balance erreichen, wenn wir uns bewusst und zielgerichtet entscheiden, wie wir unserer Ressourcen wie Energie und Zeit nutzen.

Die schlechten Tage sind die wichtigsten

Es sind die Tage, an denen du dich nicht danach fühlst, die besonders wichtig sind. Wenn du nicht schreiben willst. Wenn dir nicht nach einem Workout ist. Wenn du deine Vorhaben über den Haufen werfen willst.

Wenn es dir gut geht und du motiviert bist, ist es einfach deine Ziele zu verfolgen. Diese Tagen bringen dich wahrscheinlich am meisten voran.

Doch es sind die schlechten Tage, an denen du deine Identität prägst und kräftigst. Diese Tage mögen dein Leben nicht transformieren und gleichzeitig sind sie ein essentieller Bestandteil davon.

Curse of Knowledge

Wissen und Erfahrungen zu haben, ist enorm wertvoll. Doch manchmal kann uns das auch zum Verhängnis werden.

Manchmal verlieren wir das Gefühl, wie es war, als wir all die Sachen noch nicht wussten. Als wir noch ganz am Anfang standen. Als wir all die Fehler gemacht haben.

Wir nehmen unseren momentanen Stand als selbstverständlich an. Gehen davon aus, dass andere Menschen auch viel wissen. Doch natürlich ist das nicht so.

Unser Wissen und unsere Erfahrungen können uns daran hindern, uns völlig in die Lage von anderen Menschen zu versetzen. Wir können uns einfach nicht vorstellen, wie wenig manche Menschen von etwas wissen. Oder wie ihnen manche Sachen einfach nicht bewusst sein können. Das liegt völlig außerhalb unserer Realität.

Wer im Gesundheitsbereich tätig ist, weiß um die Bedeutung unserer Gesundheit auf unsere Lebensqualität. Doch sehr vielen Menschen ist absolut nicht bewusst, wie stark sich ihr Verhalten auf ihre Gesundheit und damit ihre Lebensqualität auswirkt.Wie groß der Einfluss ihrer Gesundheit wirklich ist. Oft müssen sie erst schmerzhafte Erfahrungen selbst gemacht haben, um dies zu realisieren.

Dies stellt uns vor eine große Herausforderung. Natürlich wollen wir uns Wissen aneignen und Erfahrungen machen. Lernen und besser werden. Doch gleichzeitig sollten wir die Realität anderer Menschen nicht aus den Augen verlieren. Emphatisch genug sein, um zu erkennen, dass sie nicht unsere Sichtweise teilen.

Wenn wir anderen Menschen helfen wollen, lohnt es sich, erst ihre Welt zu verstehen. All unser Wissen kann uns dabei im Weg stehen. Darum kann ein Amateur manchmal sogar hilfreicher sein als ein Experte. Ein Amateur versteht die Herausforderungen anderer Menschen manchmal besser als es ein Experte tut.

Wie lange dauert es, eine Gewohnheit zu entwickeln?

28 Tage. 30 Tage. 66 Tage. Noch länger. Je nach Studie gibt es unterschiedliche Angaben. Keine ist korrekt. Wie könnten sie?

Es kann keine allgemeine Angabe geben. Je nach Situation und Person dauert es unterschiedlich lange, eine Gewohnheit zu entwickeln. Vielleicht ist Zeit auch gar keine gute Variable?

Statt uns an der Zeit zu orientieren, können wir uns auf Wiederholungen fokussieren. Dies gibt uns meist mehr Aufschlüsse über die Entwicklung einer Gewohnheit. Letztendlich macht es einen großen Unterschied, ob du etwas 1x pro Woche, 1x pro Tag oder sogar mehrmals pro Tag tust. Hier treffen wir auf die berühmten 100.000 Wiederholungen. So oft müssen wir etwas tun, um wirklich gut darin zu werden.

Doch auch das ist höchstens eine Orientierung. Wiederholungen alleine stellen nicht sicher, dass wir in etwas besser werden. Weiterhin muss so auch keine Gewohnheit entstehen.

Am Ende sind Sachen wie Kontext, Achtsamkeit, Motivation, Belohnung und ganz einfach wir als Menschen wichtige Faktoren. Und vielleicht, und nur vielleicht geht es sowieso nicht darum, möglichst schnell eine Gewohnheit zu entwickeln. Stattdessen sich in den Prozess zu verlieben und bedeutungsvolle Arbeit zu tun.

Fear of missing out

Die Angst, etwas zu verpassen, ist allgegenwärtig. Man könnte meinen, sie sei zur Krankheit unserer Zeit geworden.

Die Symptome:

  • Das Smartphone immer und überall dabei haben.
  • Unaufhörliches Scannen des Feeds verschiedener Social Media Plattformen.
  • Ständiges E-Mail checken.
  • Unfähigkeit bei nur einer Sache zu bleiben. Vor allem sich nur auf einen Gesprächspartner zu fokussieren.

Wollen wir wirklich so unsere Leben verbringen? Wir wäre es, wenn wir stattdessen die Freude des Verpassens zelebrieren? Joy of missing out statt fear of missing out. JOMO statt FOMO.

Gestalte deinen Morgen

Wie dein Morgen verläuft, kann einen riesigen Einfluss auf den Rest deines Tages haben. Wie dein Abend verläuft, kann riesigen Einfluss auf deinen nächsten Morgen haben.

Wenn wir bedeutungsvolle Arbeit schaffen wollen, sollten wir unsere Morgen und Abende bewusst gestalten. Die große Herausforderung liegt darin, herauszufinden, was für dich funktioniert.

Meistens kannst du nicht einfach eine Morgen- oder Abendroutine von einer anderen Person kopieren. Was für den einen funktioniert, muss nicht für den anderen funktionieren. Was für dich gestern funktioniert hat, muss heute nicht mehr funktionieren. Experimentiere und finde heraus, was dir jetzt am meisten dient.

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