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Wie du mehr gute Ideen bekommst

Unabhängig davon, ob du ein neues Business starten, einen neuen Artikel schreiben, jemandem eine Freude machen oder sonst etwas Kreatives tun möchtest: Du musst wissen, was du tun willst. Du brauchst eine Idee.

Doch wie kommst du zu einer guten Idee? Denn einfach nur irgendeine Idee bringt dich nicht unbedingt weiter. Schließlich willst du nicht irgendetwas tun. Nein, du willst etwas Gutes tun. Dafür brauchst du eine gute Idee.

Wie kommst du zu guten Ideen? Sicherlich, du könntest einfach darauf warten. Hoffen, dass sie dich aus dem Nichts heraus überkommen. Wahrscheinlich, keine so gute Strategie.

Eine Idee kommt nicht einfach aus dem Nichts. Auch wenn es manchmal so scheinen mag. Doch tatsächlich beschäftigt uns zumindest unterbewusst ein Problem oder Thema, sodass „auf einmal“ eine Idee hervortritt. Wir müssen uns also mit dem Thema beschäftigen, wofür wir eine Idee haben wollen.

Es gibt es inzwischen unzählige Kreativitätstechniken, die eine gute Idee zum Ziel haben. Perspektiven werden gewechselt, Grenzen verschoben, Kontexte gewechselt und Sachen miteinander kombiniert. Der Kern der meisten Herangehensweisen ist erstmal der Gleiche: Viele verschiedene Ideen zu produzieren.

Wenn du viele gute Ideen haben möchtest, musst du ganz viele schlechte Ideen haben.

Oft scheint es so, dass bestimmte Personen nur so von guten Ideen strotzen. Sie haben eine nach der anderen. Beneidenswert. Doch meistens übersehen wir, dass diese Personen auch übermäßig viele schlechte Ideen haben.

Kann man mit viel Übung besser darin werden, Muster zu erkennen? Kreativer zu werden? Aus Mustern auszubrechen? Natürlich. Doch wir sollten nie übersehen, dass es vor allem darum geht, möglichst viele Ideen zu haben. Unseren „Ideenmuskel“ zu trainieren. Dann wirst du ganz automatisch mehr bessere Ideen bekommen.

Ideen müssen nicht immer gut sein. Ideen können nicht immer gut sein. Du musst viele schlechte Ideen haben, damit du wenige gute Ideen hast.

Als Nächstes kannst du dich darum bemühen, die guten Ideen zu erkennen. Denn es ist eine Sache, gute Ideen zu haben und eine ganz andere, sie zu identifizieren. Die Schwierigkeit ist nicht, eine gute Idee zu haben. Sondern zu erkennen, ob sie gut ist.

Warum ich einen Blog starte – in 2019

Es gab eine Zeit, da bekam man Freude und Aufregung zurück, wenn man erzählte, dass man einen Blog starten wolle. Heute? Da bekommt man eher Skepsis und eine Bemerkung wie „Einen Blog? Liest das überhaupt noch jemand?“.

Lohnt es sich, in 2019 einen Blog zu starten?

Blogs waren mal überaus beliebt und erfolgreich. Einige hatten monatlich Millionen von Besuchern. Die Betreiber haben dabei gut verdient. Doch diese Zeiten sind vorbei.

Natürlich gibt es immer noch einige Webseiten, die enorm viele Besucher haben. Doch die große Zeit der Blogs ist wohl vergangen.

Heißt das, dass man keinen Blog mehr beginnen sollte?

Was wenn du überlegst, einen Blog zu starten? Bist du zu spät zur Party? Oder lohnt es sich doch noch, einen Blog zu beginnen – selbst in 2019? So wie ich es tue.

Aus vielen Gründen sind Blogs nicht mehr so erfolgreich, wie zu ihrer Hochphase. Das hat mehrere Gründe. Erstmal gibt es deutlich, deutlich mehr Blogs als noch zu den Anfangszeiten. Doch dies ist wohl nicht die größte „Konkurrenz“. Stattdessen sind YouTube, Facebook, Instagram und ähnliche Player dazugekommen. Sie haben die Blogs auf der Spielwiese deutlich in die Seiten verdrängt.

Gleichzeitig hat sich auch das Konsumverhalten vieler Menschen geändert. Vor allem junge Leute lesen immer weniger. Audio und Video sind zu den bevorzugten Optionen geworden.

Blogs sind also tot?

Was heißt nun? Leben Blogs nur noch eine Schattendasein? Von den meisten Menschen einfach ignoriert? Definitiv nicht. Doch die Zeiten haben sich geändert. Somit auch der Umgang mit Blogs.

Das bedeutet vor allem, dass jeder der einen Blog starten möchte, es sich gründlich überlegen sollte. Natürlich kannst du einfach einen Blog starten. Die technischen Rahmenbedingungen waren nie so gut. Noch nie war es so einfach, einen Blog zu starten.

Doch die typischen Gründe, warum jemand einen Blog gestartet hat, sind einfach nicht mehr so attraktiv. Sie wollten…

  • sich als Experte positionieren
  • Reichweite erhalten
  • einen Tribe um sich versammeln
  • ein Online Business aufbauen

Sicherlich kann man das alles immer doch. Doch es ist deutlich schwieriger. Inzwischen scheinen andere Wege dafür besser geeignet zu sein.

Die Alternative

Um der neuen Situation gerecht zu werden, könntest du ganz einfach auf die neuen Plattformen umschwenken. Du willst einen Blog schreiben? Warum schreibst du nicht einfach einen Mini-Blog über Instagram? Oder schreibst deine Beiträge bei Facebook.

Mir fallen da unzählige Gründe ein, warum das keine guten Alternativen sind. Doch definitiv wäre es eine Möglichkeit. Zum Glück gibt es noch einen anderen Weg.

Die wirkliche Alternative

Statt auf andere Plattformen umzuschwenken, habe ich eine bessere Alternative für dich: Schreibe den Blog für dich!

Ernsthaft. Schreib den Blog für dich. Unabhängig davon, ob die Rahmenbedingungen gut sind oder nicht. Ob du damit erfolgreich wirst oder nicht. Es gibt trotzdem einige sehr gute Gründe einen Blog in 2019 zu starten.

Wenn es dir eigentlich nur darum geht, möglichst viele Menschen zu erreichen, ist mein Rat einfach: Such dir etwas anderes.

Doch vielleicht geht es dir ja wirklich darum, einen Blog zu schreiben. Um das Schreiben selbst. Vielleicht möchtest du nicht möglichst viele Menschen erreichen, sondern die richtigen Menschen. Die Menschen die gerne lesen, was du zu sagen hast. Menschen, die überhaupt noch gerne lesen und das Medium eines Blogs zu schätzen wissen.

Strebe nicht danach, möglichst viele Menschen zu erreichen. Strebe danach, die richtigen Menschen zu erreichen.

Also statt dich zu fragen, ob es sich lohnt oder nicht, frage dich lieber: Willst du wirklich einen Blog schreiben. Nicht weil es dich zu einem Ziel führt. Sondern weil es dir um das Schreiben selbst geht.

Genau das ist auch der Grund, warum ich in 2019 einen Blog starte. Mir geht es nicht darum, damit erfolgreich zu sein – was auch immer das bedeutet. Stattdessen kann ich so meine Gedanken in eine Form bringen. Lernen, mich besser auszudrücken. Zum besseren Schreiber werden. Klarer Denken. Das alleine sollte Grund genug sein.

Ach, und außerdem macht es auch Spaß!

Zumindest manchmal.

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