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3 Tage Fasten: meine Erfahrung

Fasten ist mir zwar schon ewig ein Begriff, doch so wirklich habe ich mich bisher nie damit beschäftigt. Eigentlich wollte ich davon auch nie etwas wissen. Nichts essen? Ohne mich.

 

Im Laufe der Zeit habe ich dann doch immer mal wieder für 24 Stunden gefastet und dann auch inzwischen seit langer Zeit intermittierend gefastet. Also täglich nur in einem Zeitfenster von 8 Stunden etwas gegessen und die restlichen 16 Stunden nichts.

 

Am vergangenen Sonntag habe ich dann spontan beschlossen, für 3 Tage zu fasten.

 

Warum überhaupt Fasten?

 

Der ein oder andere fragt sich vielleicht: Warum sollte man überhaupt Fasten? Mir ging es sicherlich nicht ums Abnehmen. Bei so kleinen Zeiträumen ist dies im Endeffekt übrigens auch nicht empfehlenswert. 

 

Fasten hat viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Von der Entlastung der Verdauungsorgane, Verbesserung des Zuckerstoffwechsels, Beseitigung von Eiweißablagerungen usw. Im Prinzip ist es für viele Bereiche des Körpers wie ein Reset. Mir ging es vor allem um den Reinigungs- bzw. Entgiftungseffekt. 

 

Durch Fasten — zumindest richtig ausgeführt — gibt man dem Körper die Chance, sich zu entgiften. Chemikalien, Medikamente, Schwermetalle usw., die wir unweigerlich aufnehmen, werden in unserem Körper gespeichert, wenn sie nicht sofort über unsere meist völlig überlasteten Entgiftungssysteme ausgeschieden werden können. Man könnte sagen, der Körper holt nach, wozu er sonst nicht gekommen ist. Sich heilen, regenerieren und entgiften.

 

Was habe ich gemacht?

 

Ich habe mir zuvor einiges zum Thema Fasten durchgelesen. Unter anderem “Das große Buch vom Fasten” von Rüdiger Dahlke. Schließlich wollte ich ein bisschen vorbereitet sein.

 

Letztendlich ist bei einem so kurzem Zeitraum nicht viel Vorbereitung nötig. Rüdiger Dahlke empfiehlt auch mindestens 1 Woche zu fasten. Bei mir hat es zeitlich einfach nicht anders gepasst.

 

Das Fasten an sich war dann keine große Sache. 3 Tage einfach nichts essen. Sehr viel Trinken und auf den Körper hören. Gerne viel Entspannung.

 

Mein Plan war, dass ich mir jeweils einen Nieren-Blasen-Tee, einen Leber-Gallen-Tee und einen Blutreinigungstee kaufen wollte. Nachdem ich jedoch im Bio-Laden vor Tees wie “Alles Liebe Kräutertee”, “Dankeschön Kräutertee”, “Geburtstagstee” und “Zaubertrank Kräutertee” ziemlich ratlos dastand, habe ich einfach zwei verschiedene Fasten-Tees genommen. Mal im Ernst: Wer kann mit solchen Namen was anfangen? Beide Fasten-Tees von verschiedenen Herstellern hatten übrigens komplett unterschiedliche Zutaten. War mir nur recht. Zuhause hatte ich noch einen Verdauungs-Tee. Mit selbst gesammelten frischen Brennnesseln und frischen Kräutern aus dem Garten war ich dann Tee-technisch gut ausgestattet.

 

Der Rest war in der Tat Teetrinken und Abwarten. Viel Lesen und die Zeit als Rückzug und Regeneration nutzen.

 

Das habe ich benutzt

 

  • Tee & Wasser: mindestens 3 Liter möglich trinken. Eher mehr.
  • Wärmflasche: Zur Unterstützung der Leber auf die Leber legen (“Leberwickel”)
  • Einlauf-Set (Irrigator): Bei 3 Tagen nicht unbedingt nötig. Trotzdem sehr empfehlenswert zur Darmreinigung mindestens jeden 2. Tag.
  • MSM, Spirulina & Chlorella: Habe ich zusätzlich zur Unterstützung der Entgiftung genommen. Jeweils ca. 5 g täglich, sodass die Mengen so gering sind, dass sie den Fastenzustand nicht beeinflussen.

 

Wie ist es mir ergangen?

 

Da ich bereits gelegentlich mal ein bisschen länger nichts esse bzw. täglich für 16 Stunden nichts, war das Ganze für mich nicht völlig ungewöhnlich. Letztendlich sind 3 Tage für Fasten auch recht kurz. Klar hatte ich Hunger — vor allem am ersten Tag. Jedoch nicht so stark, sodass es gut auszuhalten war.

 

Ich hatte bereits gelesen, dass sich der Körper auf 3 Methoden ‘wehrt’: Hunger, Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme. Hunger war wie gesagt völlig in Ordnung. Kopfschmerzen hatte ich kaum welche. Jedoch habe ich klar meinen Kreislauf gemerkt.

 

Durch fehlendes Salz kann der Körper den Blutdruck nicht mehr halten, sodass er um einiges abfällt. Wer einen ‘normalen’ bzw. sowieso schon geringen Blutdruck hat, wird dies merken. Das ist nicht gefährlich, aber auch nicht angenehm. Jetzt kann ich zumindest verstehen, warum Menschen mit sehr niedrigem Blutdruck sich zu nichts aufraffen können.

 

Ansonsten habe ich mich allgemein eher schwach gefühlt. Von dem leichten und angenehmen Gefühl, welches oft beim Fasten hochkommen soll, habe ich nichts gespürt. Dazu habe ich wahrscheinlich auch nicht lange genug gefastet.

 

Ich habe mich eher energielos und erschöpft gefühlt. Nicht unbedingt die Art, mit der ich bevorzugt durchs Leben gehe. Ob dies durch das Entgifen oder einfach aufgrund der Umstellung innerhalb der ersten Fasttage so war, kann ich nicht sagen. Ich gehe davon aus, dass es besser geworden wäre. Letztendlich war es auch nicht schlimm. Ich bin einfach anderes gewöhnt.

 

Mein Fazit

 

Es war ganz klar eine tolle Erfahrung. Jeder sollte unbedingt eigene Fasten-Erfahrungen machen. Auch wenn 3 Tage eigentlich nicht so lange sind, muss ich gestehen, dass ich nicht so motiviert war, weiterzumachen.

 

Wie gesagt ich habe mich eher schwach gefühlt. Hoffentlich wäre es ab dem 4. Tag besser gewesen. Ansonsten muss man sich ganz klar auch darauf einlassen und sich eine Auszeit nehmen. Körperlich wie auch geistig. Sich komplett darauf einlassen.

 

Es wird sicherlich nicht das letzte Mal Fasten für mich gewesen sein. Selbstverständlich reizt es mich schon, länger zu fasten. Vor allem in Verbindung mit einem spirituellen Program. Aber natürlich möchte ich auch von den positiven Effekten auf die Gesundheit profitieren.

 

Nächstes Mal werde ich sicherlich erstmal Saftfasten machen und schauen, inwiefern dies anders ist.

 

Willst du auch selber Fasten?

 

Falls du auch nur ein paar Tage fasten ‘ausprobieren’ möchtest, ist nicht so viel zu beachten. Wenn du irgendwelche Krankheiten hast, würde ich mich gut informieren und eventuell mit einem geeinigten! Arzt absprechen. Bist du gesund und fühlst dich gut? Dann kann es eigentlich gleich losgehen.

What I learned from 1 month of daily journaling

I made it. 1 month of daily journaling.

 

This little challenge was more an experiment rather than a real challenge. I accomplished what I wanted to do: post one little blog post per day. Actually, this wasn’t really hard to do. I mean, writing some sentences each day is totally manageable for everyone. 

 

However, I think it was exactly the right thing to do. Starting with an easily achievable goal. For me, it was not about creating something special during this last month. I just wanted to get into the habit of writing more. Writing daily. Even it wasn’t really difficult to do I faced some obstacles and learn some stuff.

 

What did I learn?

 

As soon as you start writing more the easier it gets. I knew this before but I really noticed this. This applies to everything I guess. Practicing something will bring you better results. Knowing this, you should spend a lot of time doing something if you want to become really good with it.

 

However, writing something meaningful all the time isn’t easy — for me. Sometimes I just have nothing to say. Nothing comes to my mind. You can practice this. Furthermore, you can bring yourself into the right ‘mood’ to be creative. Having an environment which supports you being creative is really important for this.

 

By biggest takeaway, I have to fully commit to creating something good daily. This means my whole day would have to be organized this way. This doesn’t mean I can’t do something different but traveling the whole day doesn’t really support the process.

 

Sometimes there was just other stuff going on this day and I still had to write something. Even I didn’t know what to write about. Forcing myself just don’t seem to work. The result is not good. When I’m not in the mood or I have just 10 minutes then I can’t expect any good results. Even this article I write somewhere in the corner of a street late in the evening. 

 

Actually, I want to focus on creating better stuff rather than just posting something daily.

 

It was fun and a nice experience. I really want to continue creating more frequency but not to all costs.

 

I’m curious about the next weeks. I have no idea if I’m even able to write anything at all.

 

Ending this little experiment I’m going to start a new one. Something I wanted to for a really really long time.