Innere Arbeit als Ablenkung

Machen wir uns nichts vor: Die Arbeit an uns selbst ist nie abgeschlossen. Wir können immer weiter, immer mehr an uns selbst arbeiten. Und das ist auch gut so. Schließlich ist die innere Arbeit eine wesentliche Grundlage, damit wir gute Arbeit im Äußeren machen können.

Innere Arbeit ist schwer. Daher ist es nur verständlich, dass viele Menschen sich vor ihr scheuen. Meinen, sie könnten sie ignorieren. Ohne sie auskommen. Diese Menschen haben die Arbeit an sich selbst meist am nötigsten.

Gleichzeitig können wir uns auch in innerer Arbeit verstecken. Solange wir an uns selbst arbeiten, müssen wir keine Werke in die Welt bringen. Wir können es als Entschuldigung sehen. Schließlich sind wir so sehr mit uns selbst beschäftigt. Wie könnte da jemand nur auf die Idee kommen, wir müssten in anderen Bereichen Fortschritte machen?!

Innere Arbeit ist wichtig. Ja notwendig. Doch wir sollten sie nie als Ausrede nehmen, unsere Kreationen in die Welt zu bringen. Einen Beitrag zu leisten. Die Welt etwas besser zu machen.

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