Nimm dir trotzdem Zeit für dich

“Nur für eine kurze Zeit.” Und schon ist es zum Alltag geworden. Kennst du das? Du legst all deinen Fokus auf diese eine Sache. Sagst dir, dass es nur für eine kurze Übergangszeit so ist. 6 Wochen später ist es so normal, dass du kaum noch weißt, wie es davor war.

So geht es mir zumindest gerade. Bei Perspektive Gesundheit ist momentan viel los und es gibt einiges zu erledigen. Daher habe ich mich stark darauf konzentriert, diese Themen voranzubringen. Andere Themen sind dabei etwas auf der Strecke geblieben. Natürlich habe ich mir gesagt, dass es nur für kurze Zeit so sein würde.

Jetzt nach über 2 Monaten merke ich, dass ich ewig so weitermachen könnte. Dabei merke ich jedoch auch, dass es mir nicht guttut. Dass ich nicht genügend Ausgleich habe. Sicherlich macht es mir richtig Spaß und ich arbeite sehr gerne an diesen Projekten. Trotzdem merke ich, dass körperlich etwas fehlt.

Wenn wir nicht aufpassen, werden Dinge schnell zur Gewohnheit. Fangen wir erstmal an, zu viel zu arbeiten, wird es schnell völlig normal. Irgendwie scheint dies besonders schnell bei Gewohnheiten zu gehen, die wir eigentlich nicht annehmen wollen. Doch auch hier liegt es wieder an uns, unser Leben aktiv zu gestalten.

Gehen wir einfach mal einen Schritt zurück. Betrachten unser Leben mit etwas Abstand. Dann merken wir schnell, dass wir ein paar Dinge anders gestalten sollten. Dass wir uns oft etwas mehr Zeit für uns selber nehmen sollten. Wie so oft ist die Erkenntnis jedoch nur der Anfang. Was folgen muss, ist die Umsetzung.

Dafür halte ich ein geeignetes System für überaus hilfreich. Wenn wir uns Struktur schaffen, die uns unterstützt. Geeignete Gewohnheiten bieten sich da an. Eine kleine Morgenroutine. Einen Rahmen, der uns etwas Halt gibt. Der dafür sorgt, dass wir von unseren ungünstigen Gewohnheiten weg kommen. So können wir dann auch weiterhin an unseren wichtigen Projekten arbeiten und es geht uns trotzdem auch langfristig gut.